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Donnerstag, 11. Juli 2013

Genderwahnsinn in Deutschland

Ein Artikel der den Wahnsinn beschreibt, den die Genderforschung ausmacht. Jan Fleischhauer vom Spiegel schreibt auf Spon http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fleischhauer-kolumne-vorsicht-gender-gegner-a-910563.html

Es scheint im Augenblick Mode zu sein, Listen von Leuten zu erstellen, von denen man sich als aufgeklärter Zeitgenosse besser fern hält, weil sie dem Fortschritt im Wege stehen. Vor ein paar Wochen hat das Umweltbundesamt die Namen bekannter "Klimawandelskeptiker"veröffentlicht, deren Argumenten man nicht trauen darf. Jetzt sind die Genderleugner dran. Man mag solche Aufklärungsarbeit für einen eigenartigen Einsatz von Steuergeldern halten: Auch die Böll-Stiftung lebt fast ausschließlich von öffentlichen Mitteln, 45 Millionen Euro sind es im Jahr. Anderseits finden so eine Reihe von Menschen Beschäftigung, die es mit ihrer Qualifikation nicht leicht haben.

An den deutschen Universitäten gehören die Genderstudies zu den am schnellsten wachsenden Wissenschaftszweigen. Wie ich bei Harald Martenstein von der "Zeit" gelesen habe, der dafür auch in der Böll-Studie steht, hat die Zahl der Gender-Professoren inzwischen locker die der Slawisten überflügelt: 173 Professuren hat Martenstein gezählt versus 100 bei den Philologen.

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