Demokratie für Deutschland

Demokratie für Deutschland, wir brauchen Parteien die für unser Volk eintreten

Freitag, 27. Dezember 2013

Die AfD ist keine Alternative für Deutschland

Anfang 2013 startete ein bis dato unbekannter Professor, der selbst kein Fernsehen besitzt, eine vielbeachtete Karriere als Euro Kritiker in den deutschen Talk Shows.
Dadurch wurde er zum Kristallisationspunkt einer Bewegung, die sich „Alternative für Deutschland“ nennt und wenige Monate nach Ihrer Gründung schon davon träumte, in den Bundestag einzuziehen.
Lucke wurde im April an die Spitze dieser Bewegung freier Bürger gewählt, die – glaubte man seinen Sonntagsreden – im Geiste der Revolution von 1948 – gegen den Euro, für mehr Rechtsstaatlichkeit, mehr Demokratie und für ein Europa der Nationalstaaten kämpfen wollte.
Zu viele Menschen, die an Lucke glaubten, wurden schwer enttäuscht. Vor der Bundestagswahl traf Luckes Blitzschlag u.a. den ehemaligen Sprecher des Bezirkes Köln, Herrn Dieter Beer, oder den ehemaligen NRW-Bundestagskandidat, Herrn Torsten Kloth. Die jüngsten Opfer sind der Mitgründer Michael Heendorf und seine Gattin, die ihren Hut vor Luckes „selbstherrlicher und realitätsferner“ Art gezogen hat oder der Wiesbadener Kritiker des Papiergeldsystems Peter Ziemann. Letzterer ist ein ausgewiesener Libertärer, der sich für eine schlanken Staat, mehr Verantwortung in kleineren Einheiten anstatt eiens europäischen Superstaates oder einen Goldstandard einsetzt. Ihm hat Lucke vorgeworfen „rechtsradikale Inhalte“ (vor AfD-Gründung) verbreitet zu haben und ihn deshalb- ohne ein ordentliches Verfahren- aus seinem Amt als Landesschatzmeister entfernte und öffentlich diskreditierte.
Sein aktuelles Opfer heisst Volker Bartz. Ihn will er zum Rücktritt zwingen und konfrontiert ihn aktuell mit angeblichen beruflichen Verfehlungen, die allerdings schon mehr als 2 Jahrzehnte zurückliegen. Lucke drohte in einem veröffentlichten Email sogar mit den „Auswirkungen einer öffentlichen Beschädigung“ … „für Ihre Frau und Ihre Kinder“ (Zitatende).
Wer Lucke als “Parteifreund” hat, braucht sich also ums seinen öffentlichen Ruf keine Sorgen mehr zu machen, denn darum kümmert sich schon der AfD Bundesvorstand.
Aber was stört es einen elitären Professor, wenn es an der Basis seiner Partei rumort.
Wer es in der AfD (= Alternative für Deppen) mit dem „Mut zur Wahrheit“ wirklich ernst meint und dabei den Zug von Lucke und seinen Lemmingen in Richtung Brüssel behindert, wird gnadenlos geopfert.
Die AfD will an die Futtertröge der Macht. Sie will -so wie die Blockparteien- ein Teil des verfilzten, elitären, undemokratischen und medial gesteuerten Systems werden.
Lucke und seine Blockwarte sind dabei, innerparteilich jeden auszusondern, der unbequeme Wahrheiten ausspricht oder Dinge tut, die dem Führer nicht in den Kram passen.
Eine korrumpierte “ Alternative für Deppen“ braucht Deutschland nicht. Aber vielleicht ist sie von den Eliten gewollt, um das wachsende Protestpotential zu kanalisieren und zu kontrollieren.
Deutschland braucht eine neue Partei, die wirklich den Mut und das Format hat, nicht nur mehr Freiheit und mehr Demokratie zu fordern, sondern dafür auch auf allen Ebenen zu kämpfen.
Deutschland braucht keine weitere Marionette der Eliten wie den Lucke, sondern einen neuen Politiker der voll und ganz hinter der Abschiedsrede von Ron Paul steht:
“Wenn wir nicht einsehen, dass der aufgeblähte Regierungsapparat, das Papiergeldsystem, die mit Füssen getretene Freiheit, die Planwirtschaft, die öffentliche Wohlfahrt und die Kriegslüsternheit unsere Krise verursacht haben, setzt sich der andauernde und riskante Marsch in Richtung Korporatismus und sogar Faschismus mit noch mehr Verlust unserer Freiheiten weiter fort.”

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